In der Reihe der unterschiedlichen Modelle zum digitalen Publizieren geht es diesmal um die Literatur-Community tredition.
Die Web-Plattform tredition richtet sich in erster Linie an Autoren, die ihre Werke selbst publizieren, gleichzeitig aber auch auf Dienstleistungen klassischer Verlage zurückgreifen wollen. Tredition ermöglichst das, indem es neben den Autoren ein Netzwerk aus professionellen Lektoren, Hörbuchsprechern, Übersetzern und Illustratoren auf der Plattform vereint. Diese sogenannten „Literatur-Partner“ verhandeln mit dem Autoren individuell über die Konditionen der jeweiligen Zusammenarbeit. In der Regel werden die Partner am Erfolg der einzelnen Werke beteiligt. Das soll ein gewisses Maß an Qualität sichern, denn ein Lektor beispielsweise wird normalerweise nur seine Arbeit in ein Buch investieren, von dessen Manuskript er überzeugt ist. Laut tredition tummeln sich in der innovativen Literatur-Community mittlerweile über 700 Literatur-Partner, die mit den Autoren zusammenarbeiten.
Die Anzahl der Publikationen ist mit knapp 450 zwar recht wenig im Vergleich zu anderen Plattformen, doch sind diese eben auch selbst verlegt, was für einen jungen Verlag wiederum eine wirklich stattliche Anzahl bedeutet.
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