Erfolgsfaktoren unternehmerischer Krisen-PR |
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von: Florian Scharr Format: E-Book Sofort verfügbar 29,90 EUR inkl. ges. MwSt. 19.00% versandkostenfrei |
ProduktbeschreibungOb "Peanuts", "Elchtest" oder "Hoechst-Störfall" - bei diesen bekannten Öffentlichkeitskrisen der letzten Jahre rief die mangelhafte Krisen-PR der betroffenen Unternehmen bei Medien und Bevölkerung mehr Empörung hervor als die originären Auslöser und potenzierte so den entstandenen Vertrauensverlust. Auch die sich gerade erst entwickelnde PR-Forschung bietet noch keine konkrete Hilfestellung zur Gestaltung von Krisen-PR. Mit dem bedeutenden Diskurs- und dadurch Realitätsgestaltungsmittel Pressemitteilung beschäftigt sich gar nicht eine einzige wissenschaftliche Untersuchung! Dies muss als unbefriedigend bezeichnet werden, lässt sich doch in Weiterentwicklung der Foucaultschen Ideen formulieren: Effiziente PR produziert Wirklichkeit. Gerade die Berichterstattung der Massenmedien, deren Darstellung und Kommentierung die öffentliche Mei-nung bedingt, basiert häufig auf inszenierten Meldungen und Ereignissen. Experten sehen das Eindringen in den Journalismus und die Manipulation der von der Öffentlichkeit als neutral angesehenen Vermittlungsfunktion der Medien als primäres Ziel vieler PR-Aktivitäten an. Die vorliegende Arbeit will Denkanstöße für linguistische Forschungen auf diesem Gebiet schaffen, denn gerade die Beschäftigung dieser Disziplin mit Public Relations könnte sich als äußerst fruchtbar erweisen. Die Analyse typischer Krisenverläufe lässt mutmaßen, dass effektive Kommunikation, zu deren Ausgestaltung erste Vorgaben erarbeitet werden sollen, Vertrauenskrisen sogar vollständig abwenden kann. Bricht eine Krise dennoch aus, so zeigt diese E-Book, wie proaktives Handeln, eine schnelle und offene Kommunikation und die geschickte Erstplatzierung strategischer Begriffe sie eindämmen können, und erarbeitet Thesen, welche Botschaften dazu beitragen können, die Öffentlichkeit zu versöhnen. Wichtig ist, Krisen prinzipiell als Chancen zur Verbesserung zu begreifen, da sie klare Hinweise auf Defizite und Schwachpunkte geben und schon oft der Anlass waren, Organisationen neu und zukunftsbezogen auszurichten. Was die Krisen-PR als wichtigen Teil der Krisenbewältigung damit so bedeutsam und gar so spannend macht, ist die strategische Chance, das Schlimme zum Guten zu wenden. Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG 1.1. Begriffsbestimmung: "Krisen-PR" 7 1.2. Krisen-PR in der Wissenschaft 8 1.3. Krisen-PR in der Praxis 12 1.4. Zielsetzungen der Arbeit 15 1.5. Aufbau der Arbeit 23 2. GRUNDLAGEN 2.1. PUBLIC RELATIONS / PR 2.1.1. Begriffsbestimmung 28 2.1.2 Geschichtliche Entwicklung der Unternehmens-PR 30 2.1.3 Kernaufgaben und Tätigkeitsfelder 36 2.1.4. Beispiel einer PR-Kampagne - Hill and Knowlton´s "Free Kuwait" 1990 41 Zusammenfassung 44 2.2. DAS UMFELD DER PR - MEDIEN UND ÖFFENTLICHE MEINUNG 2.2.1. Basiskenntnisse der Medienprozesse 47 2.2.2. Nachrichtenfaktoren 49 2.2.3. "Die" veröffentlichte Meinung 55 2.2.4. Eigenschaften der öffentlichen Meinung 60 2.2.5. Entstehung einer öffentlichen Meinung 63 2.2.6. Forschungsansätze zur Wirkung der Medien auf die öffentliche Meinung 68 Zusammenfassung 73 2.3. UNTERNEHMENSKRISEN 2.3.1. Sprach- und medienwissenschaftliche Betrachtung 75 2.3.2. Ursachen 82 2.3.3. Verlaufsmodelle 87 2.3.4. Verlaufsmodelle mit publizistischem Fokus 93 2.3.5. Krisen nutzen 96 Zusammenfassung 97 3. EMPIRISCHE ANALYSE ANHAND VON FALLBEISPIELEN 3.1. ZWEI EXEMPLARISCHE FALLDARSTELLUNGEN 3.1.1. Fallstudie I: Die "Tylenol-Morde" 1982 100 3.1.1.1. Morde und Massenpanik 101 3.1.1.2. Erste Phase der Krisen-PR: Eindämmung 103 3.1.1.3. Zweite Phase der Krisen-PR: Rückkehrkampagne 108 3.1.2. Fallstudie II: Die "Cola-Kolik" 1999 112 3.1.2.1. Die Krise beginnt - Cola schweigt oder verharmlost 113 3.1.2.2. Widersprüche und Unwahrheiten in mangelhafter Kommunikation 116 3.1.2.3. Marketingkampagnen und Systemänderungen 120 - aber keine eigentliche Krisen-PR 3.1.2.4. Folgen der mangelhaften Krisen-PR 123 3.1.3. Erkenntnisse aus den beiden Krisenfällen 124 Zusammenfassung 144 3.2. ANALYSEGEGENSTAND UND METHODEN 3.2.1. Zentraler Analysegegenstand: Pressemitteilungen 147 3.2.2. Textlinguistik 157 3.2.3. Kritische Diskursanalyse 162 3.2.4. Analysemethoden 172 3.2.4.1. Kontext / Krisenentwicklung 173 3.2.4.2. Textoberflächenanalyse und Zusammenfassung 175 3.2.4.3. Sprachlich-rhetorische Mittel 178 3.2.4.4. Bewertung der Pressemitteilung 183 3.2.4.5. Zusammenfassung: Leitfragen der Analyse 185 Zusammenfassung 186 3.3. ANALYSE VON PRESSEMITTEILUNGEN IN UNTERNEHMENSKRISEN 3.3.1. Der Störfall der Hoechst AG 1993 190 3.3.1.1. Kontext / Krisenentwicklung 191 3.3.1.2. Die Pressemitteilung der Hoechst AG vom 27. Februar 1993 200 3.3.1.3. Textoberflächenanalyse und Zusammenfassung 202 3.3.1.4. Sprachlich-rhetorische Mittel 204 3.3.1.5. Bewertung der Pressemitteilung 217 3.3.1.6. Weiterer Verlauf der Krise 220 3.3.2. Der "Peanuts"-Skandal der Deutsche Bank AG 1994 225 3.3.2.1. Kontext / Krisenentwicklung 226 3.3.2.2. Die Pressemitteilung der Deutsche Bank AG vom 18. April 1994 232 3.3.2.3. Textoberflächenanalyse und Zusammenfassung 234 3.3.2.4. Sprachlich-rhetorische Mittel 236 3.3.2.5. Bewertung der Pressemitteilung 247 3.3.2.6. Weiterer Verlauf der Krise 254 3.3.3. Der "Elchtest" der Mercedes A-Klasse 1997 / 1998 260 3.3.3.1. Kontext / Krisenentwicklung 261 3.3.3.2. Die Pressemitteilung der Daimler-Benz AG vom 9. Dezember 1997 270 3.3.3.3. Textoberflächenanalyse und Zusammenfassung 273 3.3.3.4. Sprachlich-rhetorische Mittel 275 3.3.3.5. Bewertung der Pressemitteilung 288 3.3.3.6. Weiterer Verlauf der Krise 294 4. ERGEBNISDARSTELLUNG 4.1. Zusammenfassung der Analyseergebnisse - Forderungen an die Krisen-PR 298 QUELLENANGABEN |



